bfg Vorsitzender Wipijewski trifft Abgeordnete der Freien Wähler

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Die Schwierigkeiten der Nachwuchsgewinnung im westlichen Teil Unterfrankens standen im Mittelpunkt eines Gesprächs mit Abgeordneten der Freien Wähler im Bayerischen Landtag. Seit vielen Jahren kann insbesondere das Finanzamt Aschaffenburg seinen Nachwuchsbedarf nicht selbst decken, weil sich zu wenige junge Menschen aus der Region um einen Ausbildungs- und Studienplatz in der Steuerverwaltung bewerben.

Die Gründe liegen insbesondere in der Attraktivität des Großraums Frankfurt und der standortbezogenen Einstellung in Hessen, die manchen Schulabgängern eine Bewerbung dort interessanter erscheinen lässt, als die Einstellung mit dem Risiko bayernweiter Verwendung in Bayern. bfg-Vorsitzender Gerhard Wipijewski erörterte dieses Thema mit MdL Günther Felbinger (Unterfranken, ganz links), Landtagsvizepräsident Peter Meyer und MdL Alexander Muthmann (ganz rechts). Mit dabei auch Katharina Fiedler, Referentin für Fragen des Öffentlichen Dienstes in der FW-Fraktion, sowie bfg-Praktikant Werner Fina, unser Kollege von der Kärntener Finanzgewerkschaft

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Europapraktikum in der NGG München

Wer hat an der Uhr gedreht ist…. Wie schnell doch die Zeit vergeht, und 4.Wochen als Praktikant sind vorbei. Ich hatte eine schöne Zeit in der Landeshauptstadt München im Freistaat Bayern.NGG -München

Kann viel an neu  gewonnenen Erfahrungen  mit nach Hause nehmen.  Einige kleine aber feine Unterschiede im Zusammenhang  zum österreichischen  Arbeitsrecht konnte ich erkennen.

Es sind Regelungen dabei, die ich mir für Österreich so  nicht wünsche, und die zur Nachahmung  nicht empfohlen werden.

Aber es sind auch Dinge für uns dabei (z.B. die derzeitige Lohnpolitik) die sehr empfehlenswert und so rasch als möglich zum  Übernehmen  wären.

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Ich habe auch einiges von der Stadt gesehen, in München ist es ja Pflicht einen Biergarten zu besuchen. Das Frühlingsfest mit einer fantastischen Oldtimerparade war sehenswert. Beeindruckt hat mich auch, das die Stadt sehr viele Grünflächen hat.

Also eine echt lebenswerte, aber doch teure Stadt. „Guat is gangan nix is gschehn“ sag ich als echter Steirer, und ab geht es in die Heimat.

Pfiat euch

 

Dortmund Tag 18 / Ausbilder als Gewerkschafter?

Bewaffnet mit Zollstöcken,Bleistiften und leckeres Eis am Stiel überfielen Sebastian Zöppel, Sekretär der IG BAU und ich ein letztes Mal den Lehrbauhof in Dortmund. Ein letztes Mal für mich die Gelegenheit mit Ausbildern und Auszubildenden zu sprechen.

Sehr zu meiner Freude zeigten die jungen Kollegen, 1. Lehrjahr rege Interesse zur Gewerkschaft und die Themen waren nicht nur die Löhne, Urlaubsgeld, Anspruch auf Weihnachtsgeld  sondern auch die Wichtigkeit jedes einzelnen mit einem Beitritt zur Gewerkschaft die Zukunft mitzugestalten.

Sehr inspirierend auch das Gespräch mit den Ausbildern mitunter über den Berufsleistungsvergleich, eine Art Zwischenprüfung ohne Benotung der gemeinsam mit Ausbildern der Lehrbauhöfe, Berufschullehrern und der Gewerkschaft entwickelt wurde. Fragen natürlich zum Beruf aber auch zu Politik, Allgemeinwissen und gewerkschaftliche Interessen sollten den Auszubildenden auf die Abschlußprüfung vorbereiten. Ein weiteres Hilfsmittel um die guten Kontakte zu den Ausbildern zu pflegen.

Zu meinem positiven Erstaunen geht der gute Kontakt so weit, daß einzelne Ausbilder oder Lehrmeister bei den Beitritt zur Gewerkschaft behilflich sind. Oft haben die Azubis nicht alle Daten bei sich um eine Erklärung vollständig auszufüllen, dies übernehmen dann die Ausbilder in den kommenden Tagen und so kommt es auch vor daß so manch unschlüssiger bei seinem Lehrmeister doch einen Gewerkschafts-Beitritt unterschreibt.

Die Ausbilder sind oft selbst Arbeitgeber und dennoch kooperieren Sie mit der Gewerkschaft um auch in Zukunft gut ausgebildete Facharbeiter zu finden. Nur Berufe die gut abgesichert sind und gute Löhne enthalten sind  für die Leute interessant um auch in der Zukunft Personal und zwar gut ausgebildete Facharbeiter zu finden.

1 Monat: Beim Geld zu lang – zum lernen zu kurz!

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!

Die dritte Woche im Europapraktikum war eine sehr kurze, da ich ab Donnerstag das Wochenende in Wien verbrachte.

Ein ganz großes Thema in dieser Woche war das „Executive Comittee“ der EGÖD. Dieses Comittee ist der Vorstand der EGÖD, der aus etwa 130 Personen von Portugal bis zum Ural besteht.  Mindestens zwei Mal im Jahr trifft dieser zusammen und trifft maßgebliche Entscheidungen.
Ich freute mich, dass dieser Ausschuss gerade ins Praktikum reinfällt, da ich immer mal sehen wollte, wie solche Vorstandssitzungen auf europäischer Ebene abgehalten werden.

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Meine Tage beim Bayerischen Beamtenbund e.V.

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Werner Fina und Rolf Habermann – Vorsitzender Bayerischer Beamtenbund e.V.

 

Der Bayerische Beamtenbund e. V. (BBB) ist die führende Spitzenorganisation der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Bayern. Im ständigen und intensiven Kontakt mit der Bayerischen Staatsregierung, dem Landtag und der Öffentlichkeit setzt er sich für die Belange der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ein. Gleichzeitig trägt er auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zum Erhalt einer leistungsstarken Verwaltung bei.

Unter seinem Dach organisieren sich 54 Fachverbände und -gewerkschaften mit insgesamt rund 200.000 Mitgliedern, die die Belange und Forderungen aus den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Dienstes und der privatisierten Bereiche direkt in die Gremien des BBB einbringen.

Durch Kreisausschüsse in Stadt- und Landkreisen wird die effiziente Zusammenarbeit der Fachverbände und -gewerkschaften auf örtlicher Ebene gewährleistet.

Als Landesbund im dbb beamtenbund und tarifunion vertritt der BBB die Interessen seiner Mitglieder auch auf Bundesebene und bildet zusammen mit den 15 weiteren Landesbünden, sowie den Bundesfach- und Bundesbeamtengewerkschaften eine durchsetzungsstarke Interessenvertretung mit insgesamt über 1,2 Millionen Mitgliedern.

BBB und seine Mitgliedsverbände beschäftigen keine Berufsfunktionäre. Die Gremien sind besetzt mit ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die hierfür einen großen Teil ihrer Freizeit einsetzen. Sie werden unterstützt von einer leistungsstarken Geschäftsstelle.

Mitglieder der Fachverbände und -gewerkschaften des BBB sind Beamte, Arbeitnehmer, Versorgungsberechtigte, Hinterbliebene, Anwärter, Dienstanfänger und Auszubildende des Freistaats Bayern, der bayerischen Gemeinden, des Bundes und der Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie der privatisierten Bereiche.

 

www.bbb-bayern.de

 

Südzucker Plattling

Für heute stand mein persönlicher Wunsch einer Betriebsbesichtigung bei der Firma Südzucker in Plattling auf dem Programm.Südzucker

Die geplante Bahnanreise lies ich dann doch kurzfristig auf Grund des Streikes sein, und zog die eigene Anreise mit den PKW vor. In Landshut traf ich mich mit dem Geschäftsführer der NGG Region Nieder Bayern Kurt Haberl.Die Zuckerseiten

Nach einem Vorstellungsgespräch und einem Erfahrungsaustausch ging es zum Südzucker Werk in Plattling. Dort wurden wir schon vom BR-Vorsitzenden Ulrich Gruber empfangen.

Ausgerüstet mit Helm und guter Laune bekam ich eine sehr beeindruckende Führung, und nebenbei viele Inputs für meine Arbeit in Österreich. Ich wurde durch die einzelnen Bereiche geführt und konnte so einen Einblick in die Arbeitsabläufe der Firma Südzucker gewinnen. Es war interessant und aufschlussreich.

Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass  es nicht selbstverständlich ist, während eines Arbeitsprozesses eine Werkführung  zu  organisieren.

Streik bei der Firma Trinks in Fürstenfeldbruck

Die 4. Woche von meinem  Praktikum in der NGG begann  sehr zeitlich in der Früh. Die NGG Region München hat zum Streik mit Beginn um 4:30 Uhr aufgerufen. Das hieß Tagwache Montag um 2:30Uhr. Da half mir meine frühere berufliche Erfahrung mit diesen nächtlichen Stunden als Bäcker  wenig. Aber da der Arbeitgeber zu keinerlei Kompromissen bereit war, wurde  eben zu außergewöhnlichen Mitteln gegriffen.
Streik Trinks Weiterlesen

Betriebsbesuch Vauxhall

Heute war wohl einer der faszinierendsten Tage meines Europapraktikums im Rahmen meiner Ausbildung der Sozialakademie.

Um 9 Uhr traf ich John Lea (Bildungsbeauftragter von UNITE Manchester) und gemeinsam fuhren wir zur Produktionsstätte von Vauxhall (Opel) die ca. eine halbe Stunde Autofahrt von Liverpool entfernt liegt. Dort angekommen mussten wir uns in einem Computer aus Sicherheitsgründen registrieren. Danach sahen wir ein zehn minütiges Sicherheitsvideo, dass jeder Besucher und Besucherin zuvor ansehen muss. Darin wurde erklärt in welchen Bereichen wir sich bewegen können, was im Falle eines Brandes zu tun ist und aus Angst vor Betriebsspionage Kameras bzw. Filmmitschnitte strikt verboten sind. Nach der kurzen Einschulung holte uns ein Gewerkschaftsrepräsentant ab und wir folgten ihm quer durchs Gelände zu einer unglaublich großen Halle.


. Im vorderen Bereich waren die Teile von Zulieferern wie z.B. Scheinwerfergehäuse oder Motoren von General Motors. Im hinteren Teil der Halle war das Herz der Produktionsstätte mit riesengroßen Laufbändern die unzählig viele Teile transportierten. Gegliedert in überschaubaren Einheiten, wo Menschen mit hochtechnisierten Maschinen die Teile zu fertigen Autos zusammenbauten. Am Anfang des Produktionsbands sah ich noch die nackte Karosserie die frisch aus Stahl gepresst wurde. Im nächsten Schritt wurden Kabeln, die zuvor in Öfen zu Verbesserung der Biegsamkeit erwärmt wurden, eingebaut. Nach der Elektronik wurde das Cockpit und die Sitze installiert. Die Türen sowie die passenden Reifen wurden von darüber liegenden Stockwerk mittels eines weiteren Laufbands befördert und von Technikern und Technikerinnen verarbeitet. Die Front- und Heckscheibe wurde vollautomatisch von einer Maschine eingesetzt. Die Qualitätsprüfung der fertigen Autos hat mir am besten gefallen. In einem kleinen Raum wurde ein Auto nach dem anderen von Spezialisten und Spezialistinnen getestet. Besonders aufregend war der Test des Fahrverhaltens, welches bei 120 km/h auf Rollen geschah.


Nach der eindrucksvollen Führung trafen wir die anderen GewerkschaftsvertreterInnen in ihrem Büro im zweiten Stock. Vauxhall weist in Manchester einen 100 prozentigen Organisationsgrad bei 2000 MitarbeiterInnen vor. Stolz wurde mir die Ausbildungsstätte gezeigt, die erst seit fünf Jahren aufgrund der Gewerkschaft besteht. Sie ist direkt vor Ort und war ein Erfolg einer zuvor jahrelangen Forderung von UNITE. Neue MitarbeiterInnen brauchen keine spezielle bzw. hochwertige Ausbildung um hier einen Job zu bekommen. Dies wird alles in der Bildungseinrichtung geschult. Mittlerweile hat Vauxhall eine so hochwertige Ausbildungsqualität, dass MitarbeiterInnen ohne Probleme in Mutterkonzerne wechseln können und eine Nachfrage von anderen Automobilkonzernen besteht.

Nach einem kurzen Kaffee verabschiedeten wir uns und wurden zum Ausgang des Geländes begleitet.

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Der letzte Tag in Kopenhagen

Die Tage sind ruck zuck vergangen, nun ist er da, der Tag des Abschieds. Am letzten Tag präsentierte ich für die Kolleginnen und Kollegen das Österreichische System der Sozialpartnerschaft.

Nach Kaffee und hervorragendem Kuchen folgte der Abschied vom Team im „BAT-Kartellet“ Büro. Für Gunde, dem Chef, gab es als Abschiedsgeschenk einen österreichischen Nußschnaps. Damit nicht nur der dänische Aquavit im Büro bereit steht, wenn es mal wieder etwas zu feiern gibt 😉

Nun hoffe ich, dass wir gut nach Österreich kommen. Der Streik der deutschen Lokführer verkompliziert die Heimfahrt etwas…

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